{"id":609,"date":"2010-09-06T12:14:34","date_gmt":"2010-09-06T10:14:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/2010\/09\/triathlon-konigsdorf\/"},"modified":"2025-08-08T14:55:48","modified_gmt":"2025-08-08T12:55:48","slug":"triathlon-konigsdorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/2010\/09\/triathlon-konigsdorf\/","title":{"rendered":"Halbdistanz-Tri  Konigsdorf"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-608\" src=\"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/2010-09-tri-knigsdorf-04-a33.jpg\" border=\"0\" width=\"277\" height=\"197\" style=\"margin: 5px; float: left; border: black 3px solid;\" \/>Nachdem ich am 5. 9. 2010 vor dem Start noch Alfred getroffen hatte, der sich tags zuvor noch kurzfristig f\u00fcr den Sprint-Tri angemeldet hatte, warf ich mich p\u00fcnktlich um 12:10 mit ca. 100 Gleichgesinnten in den K\u00f6nigsdorfer Badesee. 3 Runden a 700m, jeweils unterbrochen\u00a0 durch einen kurzen\u00a0 Landgang, waren zu absolvieren. Zwar kam ich als einer der Letzten nach 47 Minuten Schwimmzeit in die Wechselzone, aber wenn man erst in sp\u00e4ten Jahren Schwimmen lernt, kann man nicht mehr erwarten.<\/p>\n<p>Am Rad waren 3 Runden a 30 Kilometer zu absolvieren. Abgesehen davon, dass ich nach der ersten Runde von Henndorf kommend sofort in die zweite Runde einbiegen wollte und mich der Streckenposten \u00fcberzeugen musste, die Runde \u00fcber dem Teich auszufahren, gestaltete sich auch diese Disziplin problemlos. Zwar sp\u00fcrte ich ein leichtes Brennen in den Oberschenkeln, aber ich war mir sicher, die angesammelte Milchs\u00e4ure beim Laufen \u201eausschwemmen\u201c zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei den ersten Laufkilometern sp\u00fcrte ich wieder das taube Gef\u00fchl im linken Fu\u00df, den unrunden Tritt f\u00fchrte ich darauf zur\u00fcck, dass ich kaum den Wechsel trainiert hatte. Die Laufstrecke war kurzfristig ge\u00e4ndert worden und f\u00fchrte Richtung Dobersdorf. Als ich durch den Ort lief und mir von einer Abzweigung links L\u00e4ufer entgegen kamen, und ich von der Wettkampfbesprechung noch das Wort \u201ePendelstrecke\u201c im Ohr hatte,\u00a0 bog auch ich ab. Nach einem halben Kilometer rief mir ein Fotograf \u201efalsch falsch\u201c zu, und ich musste umkehren, um wieder auf die offizielle Strecke zu gelangen. Auf das Gef\u00fchl mir die angesammelte Milchs\u00e4ure rauslaufen zu k\u00f6nnen, wartete ich vergeblich. Im Gegenteil, vom erw\u00fcnschten 5-er Schnitt entfernte ich mich immer mehr. Die Luft war einfach drau\u00dfen, die Konzentration weg und ich \u201eschleppte\u201c mich\u00a0 in die zweite Runde. Kurzen Auftrieb verschafften mir die Anfeuerungen meines Bruder Martins und seiner Freundin Christa.<\/p>\n<p>In der dritten Runde schloss ein Athlet zu mir auf. Ich merkte, dass er schneller laufen k\u00f6nnte, er blieb aber die n\u00e4chsten Kilometer bei mir und versuchte mich zu motivieren, als er merkte, dass ich leer war. Das gelang im auch, lieben Dank\u00a0 Sven-Thomas Falle von P3 Trisports. Nachdem ich nach 5 Stunden und 24 Minuten die Ziellinie \u00fcberquert hatte, wurde ich sofort vom Zielsprecher in Beschlag genommen. Wieso wusste ich wenige Sekunden sp\u00e4ter, als er mich aufgefordert hatte, mich auf die Bank zu setzen und meine Laufschuhe zu begutachten. Es waren nicht meine, sondern die meines Nachbars in der Wechselzone. Am Liebsten w\u00e4re ich im\u00a0 Erdboden versunken. Aufatmen konnte ich, als ich erfuhr, dass mein Nachbar Ersatzschuhe im Auto hatte und Ihm dieser Zwischenfall \u201enur 3-4\u201c Minuten gekostet hatte. Auch einen Tag nach dem Wettkampf gr\u00fcble ich noch dar\u00fcber, wie das passieren konnte. Das \u00e4hnliche Modell und die gleiche Farbe, sowie die engen Verh\u00e4ltnisse in der Wechselzone k\u00f6nnen keine Erkl\u00e4rung f\u00fcr diese Verwechslung sein.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt und nachdem ich aufgrund der Diskussionen rund um die Schuhverwechslung\u00a0 vergessen hatte mich umzuziehen, und noch der nasse TRI-Anzug an meinem K\u00f6rper klebte, hatte ich noch mit aufsteigendem Sch\u00fcttelfrost zu k\u00e4mpfen und\u00a0 \u201ezitterte\u201c mich, unterst\u00fctzt von Martin und Christa, zum Auto, um mich umzuziehen. Danach habe ich fluchtartig K\u00f6nigsdorf verlassen, um schnell zu einer hei\u00dfen Dusche zu gelangen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend bleibt mir nur zu sagen : Lieber Wechselzonenpartner Nummer 81, ich bitte nochmals um Entschuldigung und hoffe das wir uns wieder sehen und ich das versprochene Bier noch einl\u00f6sen kann. An diesem Tag ging es nicht mehr.\u00a0<\/p>\n<p>Alfred finishte in 1:56 und hat sich sicherlich Motivation f\u00fcr sein weiteres Tri-Training geholt. Ich bin nach meinem \u201eeuphorischen\u201c Triathlon in St. P\u00f6lten etwas gel\u00e4utert und wei\u00df, das jeder Wettkampf eine neue Herausforderung bedeutet und gute Motivation erfordert.<\/p>\n<p>Ergebnisse unter <a href=\"http:\/\/www.zeitnehmung.at\">http:\/\/www.zeitnehmung.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-608\" src=\"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/2010-09-tri-knigsdorf-04-a33.jpg\" border=\"0\" width=\"277\" height=\"197\" style=\"margin: 5px; float: left; border: black 3px solid;\" \/>Nachdem ich am 5. 9. 2010 vor dem Start noch Alfred getroffen hatte, der sich tags zuvor noch kurzfristig f\u00fcr den Sprint-Tri angemeldet hatte, warf ich mich p\u00fcnktlich um 12:10 mit ca. 100 Gleichgesinnten in den K\u00f6nigsdorfer Badesee. 3 Runden a 700m, jeweils unterbrochen\u00a0 durch einen kurzen\u00a0 Landgang, waren zu absolvieren. 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