{"id":591,"date":"2010-05-31T22:32:22","date_gmt":"2010-05-31T20:32:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/2010\/05\/triathlon-st-poelten-done\/"},"modified":"2024-05-22T13:31:11","modified_gmt":"2024-05-22T11:31:11","slug":"triathlon-st-poelten-done","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/2010\/05\/triathlon-st-poelten-done\/","title":{"rendered":"Triathlon St. P\u00f6lten 2010"},"content":{"rendered":"<p>Immer wenn die Nervosit\u00e4t vor einem Wettkamp steigt, schleichen sich die Sinnfragen an. Zum ersten Mal stellte ich sie gestern um 3:30 beim Fr\u00fchst\u00fcck, zum zweiten Mal als ich mit meiner Familie um 5:00 im Schlepptau Richtung St. P\u00f6lten unterwegs war und es am Ende der A21 die M\u00f6glichkeit gab Richtung Wien zu wenden, \u201eWieso tust du das ?\u201c Das Leben ist auch ohne Triathlon sch\u00f6n und \u2026 gem\u00fctlicher.\u201c Eines vorweg : Es waren die einzigen Sinnfragen an diesem Tag. Es sollte ein wundersch\u00f6ner Wettkampf werden&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Das Schwimmen &#8211; 1,9km <\/span><br \/>Die Temperaturen waren schon angenehm, als die Altersklassen ab M50 um 7:25 ins Wasser gingen. Zuerst <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-588\" style=\"margin: 5px; float: left; border: black 3px solid;\" src=\"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/2010-05-triathlon2-a3f.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" width=\"200\" height=\"150\" \/>wurde 900m im Viehofener See geschwommen und nach einem 200m langen Landgang im Ratzersdorfer See die restlichen 900m absolviert. Ich startete als einer der Letzten und schwamm ab Beginn ganz au\u00dfen links, um Stress und Arm- und Fu\u00dfschl\u00e4ge anderer Wettk\u00e4mpfer zu vermeiden. Gleich zu Beginn drang Wasser in die Brille, das beeintr\u00e4chtigte mein Sehverm\u00f6gen und ich konnte die weiter entfernten Bojen kaum erkennen. Ich blieb aber trotzdem ruhig und versuchte mich anhand der neben mir Schwimmenden zu orientieren, gelang gro\u00dfteils ganz gut, nur einmal als ein Begleitboot vor mir auftauchte, merkte ich, das ich vom Kurs abgekommen war. Ich tat, was ich mir vorgenommen hatte.\u00a0 Gleichm\u00e4\u00dfig und rhythmisch zu schwimmen und keinen Stress aufkommen zu lassen. Nur einmal wurde ich nerv\u00f6s, als ich einen Beinschlag gegen meinen linken Kn\u00f6chel, an dem mein Chip montiert war, bekam, und ich bef\u00fcrchtete den Chip verloren zu haben. Erst als ich aus dem Wasser stieg und feststellen konnte, das der Chip zwar nur mehr lose befestigt, aber doch vorhanden war, atmetet ich beruhigt durch.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Das Radfahren \u2013 90km<\/span><br \/>Die Radstrecke f\u00fchrte \u00fcber die S33 nach Traismauer, dann dem rechten Donauufer entlang bis Aggsbach. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-589\" style=\"margin: 5px; float: left; border: black 3px solid;\" src=\"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/2010-05-triathlon6-567.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" width=\"200\" height=\"150\" \/>Von dort ging es \u00fcber Gansbach durch den Dunkelsteinerwald zur\u00fcck nach St.P\u00f6lten. 2 gr\u00f6\u00dfere Anstiege in Krustetten und Gansbach (150 und 350 H\u00f6henmeter) waren zu bew\u00e4ltigen. Auch bei dieser Disziplin versuchte ich Rhythmus zu finden und zu gro\u00dfe Anstrengungen zu vermeiden. Zwischenzeitlich regnete es auch leicht, keine wirkliche Behinderung, sondern eher willkommene Abk\u00fchlung. Aufgefallen ist mir, das besonders die \u201eschnellen\u201c Fahrer eher disziplinlos\u00a0 und gerne im Windschatten fahren. Ab Km 80 verringerte ich Tempo und Trittfrequenz, eine weise Entscheidung, als ich sah, das es an dem verwinkelten Ende der Radstrecke in St.P\u00f6lten zu einer Kollision von mehreren \u201eschnellen\u201c\u00a0\u00a0 Radfahrern mit einem Pkw gekommen war und ein Fahrer blut\u00fcberstr\u00f6mt am Stra\u00dfenrand lag.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #003366;\">Das Laufen \u2013 21,1km<\/span><\/p>\n<p>Schon wie der erste Wechsel verlief auch dieser problemlos. Gleich beim Laufstart wurde die Eventarena zum <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-590\" style=\"margin: 5px; float: left; border: black 3px solid;\" src=\"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/2010-05-triathlon9-d42.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" width=\"300\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/2010-05-triathlon9-d42.jpg 300w, https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/2010-05-triathlon9-d42-224x300.jpg 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>ersten Mal (insgesamt 5 mal) durchlaufen, zwar nicht ganz ein brodelnder Hexenkessel, wie der Veranstalter angek\u00fcndigt hatte, aber doch mit anfeuerndem Publikum und aufputschender Musik. Zu Beginn sp\u00fcrte ich ein taubes Gef\u00fchl im linken Fu\u00df und der Magen f\u00fchlte sich &#8222;unrund&#8220; an, aber als ich die ersten Laufkilometer ohne Probleme in einem 5-er Schnitt absolviert hatte,\u00a0 und sich die Muskeln erstaunlich locker anf\u00fchlten, war mir klar, dass es ein sehr sch\u00f6ner Halbmarathon werden w\u00fcrde. Wir liefen zweimal die Traisen entlang ins Zentrum von St. P\u00f6lten und dann\u00a0 im Zick-Zack durch das Regierungsviertel und retour in die Eventarena. Schon jahrelang wollte ich die moderne Architektur des Regierungsviertels besichtigten, gestern habe ich sie mir laufend \u201ereingezogen\u201c. Den letzten \u201eKick\u201c gaben mir dann meine 2km vor dem Ziel postierte Familie Klaudia, Anna Maria und Manuel. Nach 5 Stunden und 33 Minuten \u00fcberquerte ich freudestrahlend die Ziellinie und stellte fest, dass sich mein K\u00f6rper weniger \u201eausgepowert\u201c als nach einem Marathon anf\u00fchlte. <\/p>\n<p>Das Rennen selbst war ausgezeichnet organisiert, allgemeine Unzufriedenheit herrschte aber wegen der sehr langen Wartezeiten bei Registrierung, Gep\u00e4ckr\u00fcckgabe und Relaxingzone. \u00a0<\/p>\n<p>Ach ja, tot ist der TRI-VIRUS noch nicht. Zwar habe ich das Angebot des Veranstalters, sich sofort f\u00fcr eine um die H\u00e4lfte verbilligte Teilnehmergeb\u00fchr f\u00fcr 2011 anzumelden, nicht wahrgenommen, den Zettel mit dem Registierungscode f\u00fcr den K\u00e4rnten Ironman 2011 habe ich aber noch nicht weggeworfen. <\/p>\n<p>Jedenfalls wird im Juni nicht trainiert und ausgiebig mit meiner Familie baden, Rad fahren, zum Mac Donald und Tichy oder ins Kino gegangen, mit Bekannten und Freunden im Biergarten gesessen, mit den Nachbarn gegrillt, das eine oder andere Buch gelesen, eine gute Flache Rotwein getrunken und jedenfalls nichts gemacht, was mit Training oder Wettkampf zu tun hat.<\/p>\n<p>Links :<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ironman703.at\/\">Hompage des Veranstalters <\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.chipresults.at\/results\/show_results.php?v=11273\">Pentek-Timing<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wenn die Nervosit\u00e4t vor einem Wettkamp steigt, schleichen sich die Sinnfragen an. 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