{"id":565,"date":"2010-04-19T12:24:48","date_gmt":"2010-04-19T10:24:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/2010\/04\/vcm-2010-just-for-fun\/"},"modified":"2025-10-21T17:38:17","modified_gmt":"2025-10-21T15:38:17","slug":"vcm-2010-just-for-fun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/2010\/04\/vcm-2010-just-for-fun\/","title":{"rendered":"VCM 2010 &#8211; Just for Fun"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-564\" src=\"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/2010-04-vcm-web1-a72.jpg\" border=\"0\" width=\"336\" height=\"240\" style=\"margin: 5px; float: left; border: black 3px solid;\" \/>Gut ausgeschlafen springe ich um 06:00 Uhr aus dem Bett und stelle fest, dass ich mir eine Verk\u00fchlung zugezogen habe. Ich nehme 2-3 L\u00f6ffel Hustensaft ein, hoffe aber, dass dies nicht unter Doping f\u00e4llt. Autogenes Training, Meditation und geimpft mit positiven Gedanken versuche ich meine Verk\u00fchlung auszublenden. Meine Sonnenbrille lasse ich unber\u00fchrt im Kleidersack zur\u00fcck, als ich Wolferl an der alten Donau treffe. Wir entscheiden, am Oberk\u00f6rper mit langer Kleidung zu laufen, um nicht krank zu werden (Haube inkl.). Auch Heinz treffen wir vor dem Start. Er ist online mit unserem Frank, der noch gem\u00fctlich beim Fr\u00fchst\u00fcck sitzt \u2026<\/p>\n<p>F\u00fcnf mal gingen Wolferl und ich vor dem Start pinkeln und ich hoffte, beim Marathon nicht austreten zu m\u00fcssen. Beim Start wussten wir nicht, in welchem Block wir standen, da die Ballons und Kennzeichnungen fehlten. Vielleicht hat dies, wie bei den Musikgruppen, mit Sparma\u00dfnahmen und Wirtschaftskrise zu tun.<\/p>\n<p>Der Startschuss f\u00e4llt, mein erster Gedanke: Ich muss aufs Klo! Bei KM3 und KM17 bin ich dann ausgetreten. Mein Anfangstempo w\u00e4hlte ich eher vorsichtig, denn ich wusste, dass ich einwenig gehandikapt war. Bei der Oper nach ca. 10km war Gerfried Pr\u00f6ll als Platzsprecher im Einsatz, der es sich nehmen lies meinen Namen \u201eMartin Wolkowitsch unter den 25.000 L\u00e4ufern\u201c zu verlautbaren. Die erste Halbzeit absolvierte ich in 1h46min35 sec, von meiner Wunschendzeit 3h30 doch weit entfernt. Mein Ziel war es beschwerdefrei durch das Heldentor zu laufen und danach die Ziellinie zu \u00fcberqueren.<\/p>\n<p>Ich merkte, dass es auf der 2. H\u00e4lfte nicht so schlecht lief. Zeitweise sp\u00fcrte ich den Wind, versuchte aber so gut wie m\u00f6glich im Windschatten anderer L\u00e4ufer zu bleiben, was mir aber nicht immer gelang. Der Prater kam uns auf Grund unserer vielen Lauftreffs zugute, Wolferl sah ich leider nicht, aber auf einmal h\u00f6rte ich motivierende Zurufe von meinem Bruder Frank. Bei den Verpflegstationen habe immer brav getrunken, und mir hin und wieder auch eine halbe Banane geg\u00f6nnt, um den Kr\u00e4mpfen vorzubeugen. Am Freitag vor dem Marathon sp\u00fcrte ich bei der Massage wie grauslich ein Krampf sein kann. Auf der Hauptallee Richtung Lusthaus sah ich die Verpflegstelle KM35 mit einem Cola-Stand. Nat\u00fcrlich freute ich mich schon darauf, und schlie\u00dflich begeleitete mich nach meinem Cola Drink Bruder Frank mit dem Fahrrad. Ich erz\u00e4hlte ihm, dass ich seit dem HM schon langsamer geworden bin, und er versuchte mich mit den Worten \u201eNur die Harten kommen durch\u201c zu motivieren. Nat\u00fcrlich hatte ich den Ansporn eine Zeit unter 3h35 zu erreichen, doch ich wollte kein Risiko mehr eingehen.<\/p>\n<p>Ca. 500m vor dem Ziel sah ich M\u00e4xxi, Silvia, Felix und meine Christa, h\u00f6rte die Zurufe von ihnen, und versuchte noch so schnell wie m\u00f6glich ins Ziel zu kommen. Ich war gl\u00fccklich, die Ziellinie ohne irgendwelche Einbr\u00fcche und Beschwerden \u00fcberquert zu haben. Die Stimmung der Zuschauer und die Musikgruppen entlang der Strecke habe ich von den vorangegangen Vienna City Marathons besser in Erinnerung, aber vielleicht hat es auch mit meiner Zeit 3h37min zu tun, denn eines ist klar: Die guten Zeiten von fr\u00fcher sind nicht mehr drinnen, die Priorit\u00e4ten im Leben haben sich etwas verschoben.<\/p>\n<p>Marathon wird es heuer keiner mehr werden, aber vielleicht gibt es ein Triathlon-Comeback am 8. 8. 2010 in F\u00fcrstenfeld.i<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-564\" src=\"https:\/\/www.wolkorunning.com\/frank\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/2010-04-vcm-web1-a72.jpg\" border=\"0\" width=\"336\" height=\"240\" style=\"margin: 5px; float: left; border: black 3px solid;\" \/>Gut ausgeschlafen springe ich um 06:00 Uhr aus dem Bett und stelle fest, dass ich mir eine Verk\u00fchlung zugezogen habe. 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